Anne Marguerite Steinbeis

05.05 - 25.06.2017

Die Enteignung des Tragbaren, versetzt und verschiebt die Normen des Angemessenen, des Schönen oder auch des Erotischen grundsätzlich. Die Kleider spielen an der Grenze zwischen “naked“ und “nude“. Kleidung wird hier zu einer Virtuosität von Habitus und Konversation. Die Künstlerin erzeugt hierbei eine Reflexivität in Fragen der Kleidung, im Vordergrund dabei ist die weibliche Silhouette. Mode wird präsentiert als ein visuelles Ereignis modischer Elemente, Stile und Formen, die nach sozialen Konventionen untersucht werden. Gleichzeitig präsentiert die Künstlerin aber auch ein ästhetisches Spiel mit Möglichkeiten - als unablässiges Streben nach einer Gegenwart, die in ihrer prekären Position zwischen Vergangenheit und Zukunft steht. Ein Panorama zwischen privaten Einblicken in die Arbeitsweise und das künstlerische Schaffen und eine Öffentlichkeitsschau die von gedanklich wie sinnlich bedrängender Komplexität ist.  

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